Das fast die Hälfte aller Amerikaner zu dick ist, ist eine bekannte Tatsache. Das amerikanische Gesundheitssystem was bald in Kraft treten soll, wird eine Menge zu tun kriegen, denn nicht wenige Amerikaner sind krankhaft fettleibig. Das Schlimme daran ist, dass es auch immer mehr Kinder trifft. Um dem ungesunden Essen einen Riegel vorzuschieben, hat man in Kalifornien ein Gesetz durchgesetzt, was allen McDonalds Filialen im County Santa Clara den Verkauf der bei uns bekannten Junior Tüte untersagt.
Zu fett, zu viele Kalorien und viel zu salzig – das sind die beliebten Happy Meals für Kinder aus dem Hause McDonalds. Das ist mit einer der Gründe, warum fast ein Viertel der Kinder in der Region um Silicon Valley zu dick sind. Vielfach sind die Kinder aber nicht nur einfach ein bisschen zu moppelig, sondern haben bereits eine ausgeprägte Fettsucht. Es kann nicht sein, so der Sprecher des Countys Santa Clara, dass Kinder neben einem ungesunden Essen auch noch quasi als Belohnung ein Spielzeug bekommen, was ja bekanntlich in jeder der Junior Tüten zu finden ist.
Da stellt man sich allerdings auch die Frage, ob jetzt auch aus den Regalen der amerikanischen Supermärkte die fetten, salzigen und kalorienreichen Sachen verschwinden oder ob die Eltern bestraft werden, wenn sie ihre Sprösslinge weiter bei McDonalds essen lassen? Und sollten nicht die Eltern Vorbilder für ihre Kinder sein? Wenn sie bei weiter bei McDonalds essen und es dort keine Happy Meals mehr gibt, dann essen Kinder eben alles, was die Eltern auch essen.

