Häuser, in denen mehrere Generationen unter einem Dach leben, kommen immer mehr in Mode. Die Idee ist ja auch nicht schlecht, denn schließlich profitieren alle davon. Die älteren Mitbewohner bekommen Hilfe und die jüngeren können dabei auf die Erfahrungen der älteren Generation zurückgreifen. Wie ein Mehrgenerationenhaus aber in Indien aussehen kann, das zeigt jetzt das so genannte „House oft the new Generation“ in Mizoram.
Das Familienoberhaupt Ziona hat im Laufe seines Lebens sage und schreibe 39 Frauen geheiratet, mit denen er 94 Kinder gezeugt hat. Diese Kinder sind heute auch zum Teil schon wieder verheiratet und haben selbst Kinder. Insgesamt kommt die Familie auf stattliche 162 Mitglieder und alle wohnen zusammen unter einem Dach. Nur die Söhne haben übrigens ein eigenes Zimmer und die Küche teilt sich die Großfamilie. Wenn es zum Beispiel Schweinefleisch zu essen gibt, dann müssen es schon zwischen 30 und 35 kg sein, damit alle satt werden. Aber auch schon für ein normales Abendessen der Familie werden rund 50 kg Reis benötigt.
Familienchef Ziona ist der Anführer einer Sekte, die sich Ziona Ka Pa nennt. Diese Sekte hat bereits 3000 Mitglieder, die in Mizoram in 350 Häusern leben. Wer selbst eine Familie mit vielleicht vier Kindern hat, der muss schon aufs Geld schauen. Aber wie ist es, eine Familie zu haben, die aus 162 Mitgliedern besteht? Wer finanziert das alles? Oder gibt es in Indien auch Kindergeld, denn dann dürfte die Haushaltsführung kein Problem sein. Bei 94 Kindern kommt in diesem Fall eine Menge Geld in die Haushaltskasse!

