17
Sep

Welche Frau träumt nicht davon eine Traumhochzeit zu feiern, mit jeder Menge Champagner, einer Riesentorte, Delikatessen vom Feinsten und einem grandiosen Feuerwerk, das die Namen des Brautpaars in den Himmel schreibt. Diesen Traum erfüllte sich Kirsty Lane aus dem englischen Blackpool, aber die ersten Jahre ihrer jungen Ehe wird sie wohl ohne ihren Mann verleben, und zwar allein im Knast.

Alles sollte nur vom Besten sein, so hatte sich die Buchhalterin Kirsty Lane ihre Hochzeit immer vorgestellt, aber die knapp 17.000,- Euro, die Kirsty im Jahr bei einer kleinen Firma verdiente, reichten für eine solche Hochzeit natürlich nicht aus. Statt zu sparen, manipulierte die Buchhalterin einfach die Konten und überwies sich selbst das Geld der Kunden. Ihr Betrug fiel zunächst niemandem auf, bis ihr Chef sich als Gast bei ihrer Hochzeit über die zahlreichen und kostspieligen Extras wie einen Harfenspieler, einen Zauberer und die mit Diamanten besetzen iPods der Brautjungfern wunderte. Von dem was sie bei ihm verdiente, konnte sie das unmöglich bezahlt haben. Er wurde misstrauisch und überprüfte die Buchhaltung. Was er fand, war ein Minus von 190.000.- Euro, denn so viel hatte Kirsty Lane „abgezweigt“ und in die eigene Tasche gesteckt – alles war nur geklaut.

Als die Britin aus den Flitterwochen kam, wartete auf sie nicht nur die fristlose Kündigung, sondern auch eine Anzeige wegen Betrugs und Unterschlagung. Die Firma für die Kirsty gearbeitet hatte, musste durch ihren Betrug zwei der 18 Mitarbeiter entlassen, wobei der Chef froh ist, dass er es mit der Hilfe seines Teams überhaupt geschafft hat und weiterarbeiten kann.

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