Die Gebühreneinzugszentrale, besser unter dem Kürzel GEZ bekannt, sorgt immer mal wieder für meist negative Schlagzeilen. Von Abzocke ist da die Rede und auch die oft merkwürdigen Methoden der GEZ Eintreiber steht des Öfteren im Fokus der Schlagzeilen. Die GEZ wehrt sich in diesen Fällen und sagt stets, dass alles mit rechten Dingen zugeht. Wenn man aber den Fall von Bini liest, dann fragt man sich ernsthaft, ob bei der GEZ wirklich alles in Ordnung ist.
Eines schönen Tages bekommt eine ältere Dame aus München, Post, von der GEZ. Sie möchte, doch bitte die GEZ Gebühren für Bini bezahlen. Laut der GEZ hätte Bini die unter der Adresse der Dame in München lebt, seit 2005 keine Rundfunk- und Fernsehgebühren mehr bezahlt. Wie auch? Bini ist oder vielmehr war eine Dackeldame ist seit nunmehr fünf Jahren auf dem Hundefriedhof. Das trauernde Frauchen schrieb umgehend einen bösen Brief an die GEZ und diese versprach der Sache nachzugehen.
Zwar hat sich das Problem inzwischen gelöst, aber die Ausrede der GEZ ist toll, wie solch haarsträubende Gebührenbescheide zustande kommen. Laut GEZ beteiligen sich viele Hundebesitzer an Preisausschreiben und zwar unter dem Namen ihres geliebten Zweibeiners. Auf diese Weise landen also Namen wie Bini in der Datenbank. Die GEZ durchforstet von Zeit zu Zeit gewissenhaft diese Datenbanken nach Schwarzsehern und stößt dann auf die Namen der Hunde, mit dem Nachnamen des Besitzers. Dieser wird dann angeschrieben und aufgefordert die Gebühren zu bezahlen.
Bei dem Namen Bini ist das vielleicht noch verständlich, aber was ist mit Namen wie Purzel oder Dicker?
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