Der Darm macht zuweilen was er will und das ist alles andere als angenehm. Aber man sollte seinem Darm nicht allzu böse sein, denn er ist schließlich nur ein Befehlsempfänger, der nur die Nahrung in ihre Einzelteile zerlegt, die auch in seinen Aufgabenbereich fallen. Ist das nicht der Fall, dann kann er auf seine ganz eigene Art reagieren, entweder mit Durchfall oder aber mit Verstopfung. Beides ist unangenehm, aber besonders die Verstopfung kann zu Stress führen.
Es gibt einige Möglichkeiten, um den Darm wieder auf Trab zu bringen. Man kann in die Apotheke gehen und ein Abführmittel (mehr zum Abführmittel) kaufen , oder man kann auch mit natürlichen Mitteln nachhelfen. Mutter Natur empfiehlt bei hartnäckiger Verstopfung entweder Pflaumen oder aber Leinsamen, denn beides sind erprobte Mittel im Kampf gegen einen trägen Darm. Die Pflaumen kann man als Saft trinken oder auch in getrockneter Form essen, den Leinsamen in einem Becher Joghurt verrühren und dann genießen. Der Erfolg dieser Therapie lässt garantiert nicht allzu lange auf sich warten.
Mittel aus der Apotheke, die auf pflanzlicher Basis hergestellt werden, sind für den Darm besser und gesünder als chemische Mittel. An diese gewöhnt sich der Darm sehr schnell und denkt sich irgendwann, warum soll ich noch die Arbeit machen, wenn andere das auch tun können. Auf Dauer sind chemische Arzneimittel gegen Darmträgheit und Verstopfung also nicht der richtige Weg. Bei einer kurzfristigen Verstopfung hilft es manchmal aber auch, wenn man auf nüchternen Magen eiskalte Milch trinkt. Bei dieser Methode sollte man allerdings die nächsten beiden Stunden das Haus nicht verlassen.
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